Die bestellte Runde – Kann man für das Leiten Geld nehmen?

Weil ich ab morgen über das Wochenende verreise, gibt es den wöchentlichen Beitrag schon etwas früher (ich werde demzufolge erst am We auf Kommentare antworten können). In einer Rollenspielgruppe bei Facebook kam neulich die Idee auf, Rollenspiel für Geld als Unterhaltungsdienstleistung anzubieten. Das hat überwiegend für einen empörten Aufschrei gesorgt. Immerhin sei es ein Hobby unter Freunden und schon allein von der Idee her weit davon entfernt, innerhalb der Gruppe kommerzialisiert zu werden. Andere sahen die mangelnde Basis an Interessenten und das fehlende, massentaugliche Konzept als zu schwerwiegend, um sich mit dem Leiten ein kleines Taschengeld dazu zu verdienen. Bei einer Umfrage in der Gruppe, auf die Frage, ob man sich vorstellen kann eine Spielleitung zu bezahlen, hat auch eine gewaltige Mehrheit die Antwort: „Niemals“ gewählt.
Da ich die Thematik aber sehr interessant finde, würde ich gerne einmal mit euch darüber diskutieren. Zumal wir uns bereits schon über die Mühen und den Zeitaufwand einer Spielleitung ausgetauscht hatten.

 

Warum für eine kostenlose und freiwillige Leistung bezahlen?

Die Intention des Fragestellers war es, ein bezahlbares und neues Unterhaltungskonzept, ähnlich einer Room-Escape-Challenge oder eines Krimi-Diners, der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit eine neue Art von Angeboten zu schaffen. Zuerst mal finde ich diese Idee reizvoll, führt sie doch notwendig zu einer Professionalisierung des Rollenspiels. Wenn die Leute Geld für etwas ausgeben, dann erwarten sie auch zurecht etwas geboten zu kommen. Die oben genannten Beispielen zeigen, dass es ausreicht, wenn es sich dabei um ein neues Erlebnis handelt und Rollenspiel kann eine Fülle von wunderbaren Erlebnissen bieten. Zumal der Zugang in das Hobby immer ein wenig schwierig und das Hobby selbst sehr wenig bis gar nicht sichtbar in der Öffentlichkeit ist. Konkrete Angebote könnten also durchaus zu einer Vergrößerung der Spielerbasis und dem Herausheben aus der Unterhaltungsnische führen.
Ich als Rollenspieler, der schon sehr oft blind in Gruppen gehen musste und dessen Erwartungen an eine normale Runde dort nicht erfüllt wurden, hätte auch was von der Sache. Ich hätte die Sicherheit, dass zu einem Termin, zu dem ich das Rollenspiel bestelle (man könnte hier überlegen ganze Gruppen und nicht nur eine Spielleitung anzuheuern), mir tatsächlich ein wunderbarer Tag geboten würde. Dafür wäre ich durchaus bereit Geld zu bezahlen. Wie viel und wie genau das Angebot aussehen sollte, dazu komme ich weiter unten. Aber ich habe persönlich fast ausschließlich schlechte Erfahrungen mit fremden Gruppen gemacht und ich bin daher sehr abhängig von der Lust und Zeit meiner eigenen Gruppe. Dadurch passiert es, dass vielleicht einmal im Monat gespielt wird, was für mich zu wenig ist. Außerdem ist es auch einfach schön andere Rollenspieler kennenzulernen und nach einem tollen Abenteuer eventuell auch weiter in Kontakt zu bleiben. Wenn man Rollenspieler ist, teilt man sich ja auch oftmals viele andere, nerdige Dinge, die alle direkt oder indirekt damit verbunden sind. Freiwilligkeit und Kostenfreiheit sind schön, aber mir persönlich ist Qualität durchaus etwas wert. Ich würde jederzeit eine Reihe von bestenfalls moderaten Spielabenden gegen ein richtig gutes Abenteuer tauschen. Aber ich denke, da gehen die Meinungen sicherlich weit auseinander.

 

Wie könnte ein konkretes Angebot aussehen?

Vom grundlegenden Konzept, kann ich mir nur zwei Arten des Angebotes vorstellen. Das erste ist ein Rollenspiel auf Bestellung, so als würde man Unterhalter buchen. Bezahlt werden würde pro Stunde plus den Fahrtkosten. Dafür kann man sich seine Fantasien wahrmachen. Vom Setting, dem Regelwerk bis hin zur Anzahl der Mitspieler und der eigenen Zeit wäre alles selbst bestimmbar. Für das Spielteam ginge das vom Aufwand. Sie müssten für die wichtigsten Regelsysteme und Welten Abenteuer verfügbar haben, die mit unterschiedlich vielen Personen bespielbar sind. Dazu kommen Musik, Karten eventuell Gewandung und Requisiten. Das ist aber alles vorbereitbar und sollte daher kein Problem darstellen. Für Neulinge könnten direkt mit einem Mittelalter-Erlebnis-Paket geworben werden, also mit etwas, unter dem jeder eine klare Vorstellung hat. Wobei natürlich die Hemmschwelle, Fremde in die eigene Wohnung zu lassen, doch recht groß sein dürfte. Zudem dürften die Abenteuer wohl kaum länger als 2 Stunden gehen. Vielleicht wäre das in einer Form von Mini-Larp, bei dem der Kunde nicht einmal selbst mitspielen muss, möglich. Für Außenstehende halte ich das Angebot aber dennoch für weniger attraktiv.
Geht man von einem Mindestlohn von 8,50 Euro aus, exklusive der Fahrtkosten, sind wir für nur 2 Stunden Kurzabenteuer vermutlich bei rund 20-30 Euro. Das wäre für ein 8 Stunden Abenteuer, die ich standardmäßig spiele, wenn man das hochrechnet, zu teuer. Da sollte es eine Deckelung geben. Wenn es die Gruppe mitträgt und jeder 10-15 Euro bezahlt, wäre das für mich in Ordnung, also maximal 50-60 Euro würde ich schätzen. Für mich als Spielleiter würden sich für 2 Stunden 30 Euro definitiv lohnen. 50 Euro für 8 Stunden allerdings nur, wenn die Fahrt und die Gruppe nicht zu anstrengend wären. Allerdings sollte es auch nicht sehr viel teurer werden, weil man ansonsten schon bei Larppreisen landet. Auch wenn PnP und Larp zwei sehr verschiedene Spielformate sind, reichen die Gemeinsamkeiten, um bei zu hohen Kosten doch eher zum vertrauterem Larp zu tendieren.
Angebot 2 wäre eine feste Lokalität, in der feste Runden angeboten werden oder ein besonderer Service zum Spiel möglich ist. Das hätte erst einmal den Vorteil, dass die Fahrtkosten entfallen und bei etablierten Runden die Preise deutlich geringer sein könnten. Allerdings wäre die Nähe zu Rollenspielläden, in die man kostenlos gehen kann, recht hoch. Die Lokalität sollte von daher ein sehr selektives Ambiente bieten. Ich kann mir mehrere Räume vorstellen. Für Fantasy geht man in den Tavernenraum, mit Speis und Trank können zusätzliche Einnahmen erzielt werden, für Sci-Fi in einen technoiden Raum, für Endzeit in ein Betonghetto usw. Für Unentschlossene könnte man eine Art Spielberatung anbieten. Anhand von beliebten Filmen, eigenen Vorlieben, Spielarten und vieles andere könnte man im gemeinsamen Gespräch ein passendes System finden. Da hilft oftmals schon die Leidenschaft, die Rollenspieler von Natur aus mitbringen.
Das Konzept hat zwar den großen Nachteil, dass man eigene Räume anmieten muss, ist aber deutlich attraktiver, als die fremden Personen zu sich in die Wohnung zu laden. Für Rollenspieler mag das Normalität sein, aber ich fürchte, Fachfremde denken dabei dann eher an potenzielle Straftaten. Eventuell könnte man die Räumlichkeiten für wenig Geld dann auch direkt an andere Gruppen vermieten, um die laufenden Kosten etwas zu mindern. Mit den laufenden Kosten steht und fällt alles, meiner Meinung nach. Vielleicht wäre das eher ein Konzept für bereits etablierte Orte, wie Vereine. Aber es wäre die bessere Basis, als irgendwo im Internet rum zu spucken und für einen Besuch zu werben. Mit konkreten Örtlichkeiten können Interessenten von der Straße aus reinschnuppern und es ist leichter in Flyern oder anderen Medien über sie zu informieren. Von den Preisen für eine Runde kann ich wenig sagen, dazu wären die laufenden Kosten entscheidend.
Abschließend denke ich, dass die Hürden, um Menschen außerhalb des Rollenspiels zu erreichen, sehr groß sind und nur mit Konzept 2, einem etablierten Verein oder viel Geld übersprungen werden können. Um sich derzeit als Spielleitung Geld dazu zu verdienen, müsste wohl das erste Konzept genutzt werden. Das hieße jedoch vermutlich auch, weiter in der eigenen Suppe zu kochen. Es gibt in der Werbung eine passende Regel: es ist viel leichter den Leuten das zu verkaufen, was sie wollen, als wenn man nur anbietet, was man selbst verkaufen will. Es existiert in der Öffentlichkeit kein Bewusstsein für Rollenspiel. Im Grunde ist nur Potenzial da. Nachdem die Leute Big Bang Theorie oder eine Folge der Rocketbeans geschaut hatten, wurden viele neugierig auf diese Erfahrung. Eine gute Rollenspielrunde nimmt einen auch mit, fixt einen an und man redet Tage später noch über das Erlebte. Ich denke daher, dass es durchaus möglich ist, seine Bezahlbasis zu finden. Doch dafür sind Investitionen, Zeit und Mühe nötig.

 

Wie das Hobby anderweitig professionalisieren?

Vielleicht kann die Professionalisierung des Hobbys anders, im Kleinen beginnen. Konzept 1 kann unter Rollenspielern funktionieren, wenn die Qualität überzeugt. Die meisten werden wohl von sich sagen, dass sie gute Rollenspieler sind, was aber wahrscheinlich nur in dem, von ihnen präferierten Spielstil, stimmt. Selbst wenn eine Gruppe bei Dungeons and Dragons immer nur Lob bekommt, kann sie an einem Fiasko, Shadowrun oder schlicht einer anderen Spielerwartung ihres Lieblingssystems scheitern. Um sich der Qualität sicherer zu sein, bräuchte man ein Validierungs- oder Reviewsystem.
Ich stelle mir eine Datenbank für Spielleiter oder gar ganze Gruppen vor. Bei Conventions oder anderen, öffentlichen Spielrunden, bei denen mit der Bewertungsvergabe weniger geschummelt werden kann, wird dann die Gruppe gefragt, ob sie bewerten will. Über die Wertungskategorien kann man sich sicherlich streiten, vielleicht reicht eine begründete Skalawertung von 1-10 und die Wertung wird erst ab 5 Reviews in der Datenbank veröffentlicht. Damit es intuitiver und gleich sichtbar ist, ergibt dann der Wertungsdurchschnitt einen Score, der als Edelmetall oder sowas angezeigt wird.
Ein Beispiel: eine Spielleitung oder eine Gruppe, die mit Konzept 1 Geld verdienen möchte, hat bei den 5 Reviews jede zweite Zahl einmal dabei. Das macht im Schnitt 5 und bei ihren Namen würde dann eine Bronzeplakette angezeigt werden (was durchschnittlich mit viel Potenzial nach oben bedeutet). Klickt man auf die Plakette finden sich darunter die Reviews, die nur kurz Regelwerk und den Spielstil (gameristisch, simulationistisch, narrativ…) angeben und dann eine frei geschriebene Begründung für die Wertung zeigen.
Das ist natürlich kein Maß aller Dinge, aber es würde zumindest eine grundlegende Form von Vorwissen geben, die für die Einschätzung, für eine Rollenspielrunde Geld auszugeben, sehr wichtig ist. Des Weiteren glaube ich auch, dass mit einer solchen Datenbank der Ehrgeiz größer ist, sich gut auf ein bestelltes Abenteuer vorzubereiten. Ich denke sogar, selbst ohne die Nutzung von Konzept 1, würde eine Datenbank, sofern sie genutzt werden würde, anspornen. Ich bin der Meinung, dass vergleichbare Kriterien für Qualität im Rollenspiel unverzichtbar für eine Professionalisierung sind. Bei den verschiedenen Spielarten, individuellen Stilen und der Chemie einer Gruppe ist eine objektive Bewertung nahezu unmöglich. Aber irgendwo muss man anfangen, wenn man ernsthaft der Nische entsteigen will. Das Vorgeschlagene wäre zumindest meine Idee, wie man relativ kostengünstig und ohne viel Aufwand beginnen kann. Vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen. Ich freu mich schon auf eure Kommentare!

8 Gedanken zu „Die bestellte Runde – Kann man für das Leiten Geld nehmen?

  1. Jan

    Darüber habe ich mir mit andren auch schon Gedanken gemacht, auf g+. Dabei kam auch rum, dass esschon professionelle SL gibt. De naheliegende Gedanke ist wirklich für Gruppen ohne SL genau den zu stellen. Gruppen mit zu engagieren stelle ich mir schwer vor. Ist einfach zu teuer. Aber eine Gruppe mir vier Spielern müsste für einen SL jeweils grob 3€ die Stunde rechen. Klingt für mich gut bezahlbar.

    Spannend sind aber auch andere Ideen eher in pädagogische Ecken: Kinderbetreuung (lernen, spielen, kreativ sein, teamfähig sein, … Kann man gut werben), wahlfreier Unterricht in der Schule (Moritz von der Seifenkiste herab ist Lehrer und hat das schon gemacht), Jugendgruppen z.B. im Rahmen von Kirchen u.s.w. Das sind ja Sachen, für die heute schon eine Bezahlung selbstverständlich ist. Das ist, glaube ich, der einfachste Einstieg.

    Deine Idee mit der Kneipe ist auch nicht schlecht. Vielleicht kann man dann auch einfach mit dem Wirt abmachen, dass man an Abenden an denen normal wenig los ist, einfach einen Tisch bekommt, umsonst. Er verdient ja am Getränken etc. Und dann kann man damit werben. Öffentlicher Ort ist ja durchaus auch ne geringere Hürde. Man könnte als Einstieg auch einfach am Ende auch “den Hut rumgehen lassen“ und gucken was dabei rum kommt. Das wäre auch weniger abschreckend.

    Wenn ich deutlich mehr Freizeit hätte, würde ich da verdammt gerne mal Versuche starten…

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    1. Ariatros Artikelautor

      Erstmal vielen Dank für deinen umfangreichen Kommentar. Ich finde es unheimlich spannend, dass es schon professionelle Spielleitungen gibt. Kennst du die oder hast du mit denen geredet? Wenn ja, lade sie doch bitte mal zu einem Kommentar hier ein ^^ Ich würde mich sehr dafür interessieren, was sie genau anbieten, wie sie das organisieren und ob ihr Angebot, vom Preis-Leistungsverhältnis, auch bei den Rollenspielern da draußen gut ankommt.
      Bei der Kinderbetreuung gebe ich dir recht. Ich kenne da auch einen, den Vorstand vom Würfelpech e.V., der hat auch schon Rollenspiel an Schulen gebracht. Nach seiner Erzählung war es aber eher mäßig erfolgreich. Wenn ich aber darüber nachdenke, es gibt ja viele Jugendvereine und du hast ganz recht, da kann man durchaus für die Betreuungsleistung Geld nehmen. Wäre mal spannend zu wissen, ob das jemand schon mal gemacht hat. Es gibt ja Abenteuer und Systeme für jede denkbare Zielgruppe. Ich selbst habe auch mal mit Kindern im Alter von 8-10 Jahren geleitet. Ich musste zwar Sporteinlagen einbauen, weil die Kleinen einfach nicht lange still sitzen können, aber das hat denen großen Spaß gemacht und die haben mich dann immer wieder gefragt, ob sie das nochmal machen dürfen. Vielleicht berichte ich davon mal im nächsten Beitrag, weil sicherlich auch für Eltern ein Kinderrollenspiel interessant ist.
      Das mit dem öffentlichen Ort ist auf jeden Fall eine Idee. Aber ich halte die Ungestörtheit für essentiell bei einem Rollenspiel. Ich war einmal auf der DreRoCo (Dresdner Rollenspiel-Convention) und da saßen drei Gruppen eng an eng in einem Raum. Es war warm, man musste lauter als sein Nachbar sprechen, die haben sich darüber natürlich beschwert, verärgerte Kommentare wechselten über die Tische, Würfel flogen etc. Deswegen spreche ich mich sehr stark für eine Räumliche oder zumindest akkustische Trennung der einzelnen Gruppen aus. Wenn das möglich ist, dann kann man es auf jeden Fall mal probieren.
      Weißt du, was ich mich auch frage, ob es das gibt? Einen Szenentreffpunkt, wie ein Rollenspiel-Café, in dem man einen angenehmen Nachmittag verbringen, sich mit Gleichgesinnten austauschen kann und durch ausliegendes Material auch noch über das Hobby informiert wird. Ich finde Vereine dazu irgendwie zu schwerfällig. Da soll man Mitglied sein, man hat diverse Pflichten, meistens gibt es Personen, die dominieren usw. Aber ein davon unabhängiges Konzept, mit wechselnden Gästen und einer gewissen Leichtigkeit würde ich echt über Kickstarter mitfinanzieren. Schon allein, weil ich glaube, dass es eine Kulturbildung unter Rollenspielern fördern würde. Man müsste wirklich mal Umfragen auf den vernetztesten Plattformen starten, ob es ein Interesse an sowas gibt und eine Fremdfinanzierung möglich wäre. Da kämen zwar erstmal nur große Städte, wie Berlin, in Frage, weil ich natürlich kaum einen Anreiz habe, so eine Lokalität mitzutragen, wenn ich sie selbst nicht besuchen kann, weil sie zu weit weg ist, aber schon allein die Frage, ob solch ein Projekt tragfähig ist, fasziniert mich. Ich werde nämlich einfach das Gefühl nicht los, dass in unserem Hobby viel Potenzial steckt und man es mit mutigen Schritten, Präsenz und Vernetzung tatsächlich aus seiner Nische holen kann.

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      1. Jan

        Die personellen SLs kenne ich nur über Berichte im Internet und waren im Wesentlichen alles Amis. Direkt kenne tue ich da keinen, aber die oben angesprochene Diskussion auf g+ wurde hier geführt: https://plus.google.com/communities/107002555575842362740 Ist mittlerweile glaub tot die Gruppe, aber da findet sich sicher der eine oder andere inspirierende Link.

        Die Idee mit der Kneipe ist gut, gefällt mir. Könnte funktionieren. Man muss ja auch nicht in jeder Ecke spielen und kann für Nischen nutzen. Ich finde zwar Ruhe auch gut, aber damit zieht man es halt aus St Öffentlichkeit. Für private, feste Runden passt das, aber für offene oder Werberunden finde ich das nicht gut. Ich hab in nem Spieleladen in Karlsruhe schon geleitet, da isses natürlich drum herum leise, aber die Runde spielte in Zimmerlautstärke.

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  2. blut_und_glas

    Ist die Frage, so wie du sie stellst, nun eigentlich die nach dem Geld nehmen oder die nach dem Geld geben?

    Tatsächlich wäre meine persönliche Antwort auf beide Fragen erst einmal „nein“. Das hat aber viel damit zu tun, dass ich mich im Rollenspiel explizit Leistungsgedanken, Druck, und der Quantifzierung der Wertigkeit eigenen (und fremden, vor allem aber gemeinsamen) Tuns über Geld entziehen möchte.

    Nehmen wir aber einmal an, dieser prinzipielle Einwand bestünde nicht. Ich würde als Rollenspiel nicht mit voller Absicht unprofessionell betreiben wollen.

    Professionalität ist für mich nicht einfach ein anderes Wort für Anspruch. Es impliziert für mich – wie es ja über die Frage(n) nach dem Geld auch deutlich wird – einen Erwerbsgedanken. Damit tritt das professionelle Rollenspiel(-Leiten) in Konkurrenz mit anderen Erwerbstätigkeiten.

    Bietet Rollenspiel Benefits, die dazu führen, dass ich bereit wäre mit Spielleitung weniger einzunehmen als mit einer anderen Tätigkeit bei ähnlichem zeitlichen Einsatz?

    Kurze Antwort: Nein. Den Hauptvorteil von Rollenspiel als erholsamer Freizeitaktivität haben wir zu Beginn ja ganz explizit über Bord geworfen und es stattdessen in einen gewinnorientierten professionellen Kontext eingeordnet.

    In Abwesenheit anderer Vorzüge ist für die Entscheidung für das professionelle Leiten also rein die Höhe des Honorars entscheidend.

    Wenn du also tatsächlich bereit sein solltest, einen vierstelligen Betrag zuzüglich Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten zu zahlen, dann würde ich auch in Betracht ziehen, einen entsprechenden Beratervertrag aufzusetzen… …wenn ich da nicht diese prinzipiellen Einwände hätte, da ich meine Rollenspielzeit eigentlich gerne darauf verwenden möchte, Psychohygiene zu betreiben und mich von genau dieser Art von Leistungsdenken und -druck zu regenerieren…

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    1. Ariatros Artikelautor

      Danke für deinen Kommentar. Ich finde es schön, auch immer eine Gegenperspektive zu beleuchten. Tatsächlich habe ich aber noch einige Verständnisfragen zu deinem Kommentar:
      Wenn ich das richtig verstehe, dann sagst du grundlegend: Rollenspiel ist Freizeit und Spaß und ich will aus Prinzip da keinen Erwerbs- und Druckgedanken drin haben. Nimmt man das Prinzip weg, würde sich Rollenspiel als Einnahmequelle eh nicht anbieten, weil man zu wenig verdient und es sonst keine Vorzüge, außer das Geld, bietet, richtig?
      Wenn so die grobe Richtung meines Verständnisses deiner Worte stimmt, würde ich gerne fragen, wieso nur die Höhe des Honorars entscheidend sein soll? Wir spielen ja vor allem, weil wir Spaß haben und die Frage ist aufgekommen, weil jemand den Spaß mit einem kleinen Taschengeld verbinden wollte. Ich glaube, ohne Spaß würde das auch niemand tun. Wer wollte schon nicht immer mal sein liebstes Hobby mit einem Einkommen verbinden?
      Das schöne an einem solchen Angebot ist, dass es komplett freiwillig ist. Du musst dich keinerlei Druck aussetzen und die Umfrage auf Facebook hat auch deutlich gemacht, dass die meisten die Idee grundsätzlich ablehnen. Ich denke daher, dass eine Dominanz eines Leistungsdenken, das Verschwinden der kostenlose Angebote durch die Qualität von bezahlter Dienstleistung und eine ständige Wettbewerbsatmosphäre noch in weiter Ferne sind, vermutlich sogar nie aufkommen werden.
      Das Problem am Freiwiiligen (und Kostenlosen) ist, dass man keine Erwartungen daran haben darf. Einen geschenkten Gaul schaut man ja nicht ins Maul. Gerade beim Rollenspiel sind die Erwartungen allgemein sehr divers und selbst in den gleichen System nochmals unterschiedlich. Für mich persönlich ist es aber immer ein vergeudeter Abend, wenn ich blind zu einer Gruppe stoße, bei der ich keinen Spaß habe. Da mir das sehr häufig und regelmäßig passiert ist, bin ich daher gern bereit, jemanden, der sich gut auf das Abenteuer vorbereitet, mit dem kleinen Euro zu entlohnen. Ich sehe nicht, wie man da auf vierstellige Beträge kommt. Aber vielleicht kannst du das nochmal näher erläutern, wie du auf die Zahl kommst und was genau du mit Beratervertrag meinst.
      Ich sehe auf auf jeden Fall das Problem, dass ohne Präsenz, ohne Aufmerksamkeit und auch ohne Professionalisierung Rollenspiele weiter in der Nische bleiben, in der sie stecken. Wie denkst du darüber? Ist das für dich ein Problem und wenn ja, wie würdest du dann einen Weg aus der Nische sehen?

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      1. blut_und_glas

        Danke für die Rückfragen.

        Vorweg möchte ich noch einmal betonen, dass ich in meinem ursprünglichen Kommentar (und dementsprechend auch jetzt) nicht nur meine Meinung darlege, sondern dabei auch ganz konkret über meine eigene Situation spreche. Ich sage nicht, dass niemand für Mindestlohn Rollenspielarbeit machen würde und sich für niemanden lohnen (ganz wortwörtlich) würde, ich sage, dass ich das nicht machen würde und es sich für mich nicht lohnen würde. Ich spreche an dieser Stelle also aus einer relativ privilegierten Situation heraus, und mir ist bewusst, dass andere Menschen sich in anderen Situationen befinden.

        Hobby und Beruf (oder um bei der vorherigen Wortwahl zu bleiben: Professionalität) sind für mich zwei sich (größtenteils) gegenseitig ausschließende Konzepte. Es ist entweder Hobby oder Beruf. Nicht beides gleichzeitig. Das steckt übrigens meiner Meinung nach auch sehr schön schon in dem bekannten Sprüchlein vom „Hobby zum Beruf machen“: Da wird eine Sache zu einer anderen gemacht. Verwandelt. Transformiert. Nach der Umwandlung ist es eben kein Hobby mehr, sondern ein Beruf.

        Natürlich hängt an einem Beruf mehr als nur das reine Geld. Das zum Beruf gemachte Hobby soll ja beispielsweise implizieren, dass wir hier einen Beruf haben, der auch noch Spaß macht. Der Tätigkeit wird ein weiterer Vorzug (neben dem Geld) zugeschrieben.

        Das ist dann die Stelle an der ich gefragt habe (und zwar mich gefragt habe, nicht eine undefinierte Allgemeinheit oder Spielerschaft oder Hobbyistengemeinde), ob ich beim Rollenspiel als Beruf solche weiteren Vorzüge sehe, die meinen anderen beruflichen Tätigkeiten fehlen. Bietet mir das Rollenspiel ein so attraktives „Benefit Package“, dass eine signifikant niedrigere Bezahlung dadurch (mehr als) ausgeglichen würde?

        Oben habe ich das einfach verkürzt mit „nein“ beantwortet. Zur Erklärung hilft es vielleicht doch ins Detail zu gehen: Als Vergleichsgrundlage habe ich Industrietrainings (Tagesseminare) gewählt, da sich die Rahmenbedingungen aus meiner Warte hier tatsächlich weitgehend ähneln – ein individuell zusammengestelltes und zeitlich abgezirkeltes Angebot für eine Kleingruppe, bei der die Rolle eines Leiters/Moderators/… (spannend, wie sich sogar die Begrifflichkeiten teilweise überschneiden) übernommen wird, die Teilnehmer einerseits konsumieren aber sich aber ebenfalls aktiv einbringen und beteiligen, bei dem Vorbereitung und Fachkenntnis, gegebenenfalls auch auf Teilnehmerseite, verlangt werden, Materialien gestellt werden, … ich könnte noch weitere Punkte anzählen, aber ich denke die Richtung ist klar. Natürlich gibt es auch deutliche Unterschiede, aber insgesamt sehe ich hier wie gesagt eine recht große Ähnlichkeit, weshalb der Vergleich sich für mich besonders angeboten hat. Vielleicht ist es gerade diese große Ähnlichkeit der Aufgabe, die dann aber auch zur Folge hat, dass auch die Vorzüge sich so ähneln und das Rollenspiel sich in diesem Bezug nicht positiv abheben kann. Die Trainings sind soziale, intellektuell stimulierende Veranstaltungen, bei denen von interessierten und motivierten Menschen ein hohes Maß an Wertschätzung (in seltenen Fällen vielleicht sogar echte Dankbarkeit) zurückgegeben wird, sie sind flexibel terminierbar, finden in adäquater (oder besserer) Umgebung statt, knüpfen Kontakte und verbessern Ruf/Bekanntheit innerhalb der Industrie. Vergleichbare Aufgaben, vergleiche Vorzüge, durchaus auch vergleichbare Risiken (beispielsweise ein nachwirkender Imageverlust innerhalb des jweiligen Umfeldes im Falle von Schlechtleistung – siehe hier das von dir gewünschte Rating von Rollenspielprofessionellen) – dementsprechend sehe ich da keine Veranlassung beim Honorar plötzlich einen Unterschied zu machen und das bringt uns dann eben in den vierstelligen Bereich, und erklärt auch weshalb ich von einem (Berater-)Vertrag spreche. Da wir jetzt über nennenswerte Beträge, über Aufwände, Erwartungen, Zusicherungen und Risiken sprechen, würde ich diese gerne entsprechend vertraglich abgesichert sehen – auf Grund der besagten Ähnlichkeiten läge hier für mich dann auch eine angelehnte Gestaltung nahe.

        Ist vielleicht der Arbeitsgegenstand selber in irgendeiner Form so besonders attraktiv, dass einzig und alleine die Chance, sich mit ihm beschäftigen zu dürfen, einen ausreichenden Ausgleich für den Einkommensverlust darstellen würde? Das wäre vielleicht dann der Fall wenn Rollenspiel entweder irgendeine Form von Zugangsbarriere hätte, die mich daran hindern würde mich außerhalb eines professionellen Umfeldes mit ihm auseinanderzusetzen (wenn beispielsweise Regelwerke so teuer oder mit so restriktiven Lizenzbedingungen belegt wären, dass ich als Privatperson keinen Zugriff auf sie erlangen könnte und darauf angewiesen wäre, sie von einem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt zu bekommen), oder aber – die sicher besser vorstellbare Variante – ich mich entscheiden müsste, entweder in einem inhaltlich interessanten Feld, aus dem ich Freude ziehen kann, arbeiten zu dürfen, oder aber in einem uninteressanten, nicht mit Freude verbundenen. Dann könnte ich sagen, gut, ich bin bereit auf Geld zu verzichten, wenn dafür dann der Arbeitsgegenstand interessant ist. Ich finde meine Arbeit aber interessant. Auch hier herrscht also Vergleichbarkeit.

        Aber Rollenspiel ist doch ein Hobby! Das muss doch irgendwie zählen! Nein. Nein, muss es nicht. Nicht wenn wir es zum Beruf gemacht haben (siehe oben). Und mit dem Ruf nach Professionalität und der Frage nach einer Entlohnung(!) haben wir es zum Beruf gemacht. Zumindest ist das für mich die Konsequenz, denn das Geld ist genau die Grenze, an der das Hobby für mich aufhört. Das ist letztlich natürlich willkürlich, aber wenn du mir fünf Euro die Stunde anbietest, wenn ich dir beim Umzug helfe, dann werde ich das vermutlich ablehnen (je nachdem entweder die Hilfe oder einfach nur das Geld) oder dich vielleicht an ein preisgünstiges Umzugsunternehmen verweisen (das ist dann nämlich deren Beruf). Wenn du mich stattdessen bittest, dir beim Umzug zu helfen, und sagst, dass du auch einen Kasten Bier und einen Stapel Filme besorgst, dann helfe ich dir gerne (oder auch nicht – das liegt dann aber nicht daran, dass du so schlecht bezahlst).

        Und das alles wird wie gesagt überhaupt erst dann relevant, wenn wir meinen fundamentalsten Punkt stillschweigend außer Acht lassen. Rollenspiel zieht einen wichtigen Teil seines Wertes – nämlich seines Erholungswertes! – für mich ganz explizit aus der Tatsache, dass ich die damit verbrachte Zeit nicht in Geld messe, dass ich keine Key Performance Figures erhebe, dass es eine Gelegenheit mich davon ganz bewusst frei zu machen. Genau das macht es, wie gesagt, – und damit rücke ich es in gewisser Weise eigentlich schon wieder unangenehm nahe an die Werte einer Leistungsgesellschaft heran – zu Psychohygiene.

        So weit noch einmal zur Erläuterung meiner Position aus dem letzten Kommentar.

        Dann hast du noch zwei Punkte aufgeworfen, zu denen ich kurz etwas sagen möchte.

        Beim ersten ist meine Antwort vielleicht ein bißchen spitz, aber du legst da den Finger punktgenau in eine meiner rollenspielerischen Wunden. Du schreibst: „Das Problem am Freiwiiligen (und Kostenlosen) ist, dass man keine Erwartungen daran haben darf.“ Dass du hier das Wort „Problem“ verwendest ist in meinen Augen ein (wenn nicht das!) Problem, denn damit unterstreichst ein treffend benanntes Anspruchsdenken. Für mich ist Anspruchslosigkeit nichts anrüchiges. Ich bin gerne genügsam. Und ich finde es immer mehr als nur ein wenig befremdlich, wenn „Ansprüche“ (am besten noch „hohe“) als etwas scheibar inhärent positives dargestellt werden. Da tritt für mich wieder der Leistungsgedanke zu Tage, dem ich mich, wie oben beschrieben, ja gerade entziehen möchte.

        Der zweite Punkt ist deine abschließende Frage nach der Professionalisierung des Rollenspiels an sich und ob sie den (einzigen) Weg aus der Nischenexistenz herausweist. Zum einen sehe ich für mich keine Veranlassung das Rollenspiel aus der Nische herauszuführen. Breite Aufmerksamkeit stellt für mich keinen Wert in sich dar. Einen besonderen Missionierungsdrang empfinde ich nicht (mehr). Zum anderen sehe ich in einer Professionalisierung sogar ganz konkrete Risiken für einige der Eigenschaften, die ich an Rollenspielen schätze. Professionalisierung und Wachstum bedeuten Marktorientierung, Standardisierung zur Mitte, zur Masse hin. Ich schätze an Rollenspielen aber unter anderem gerade ihre Vielfalt und Flexibilität, die schiere Bandbreite, die auch dadurch entsteht, dass Schaffenskraft eben nicht gewinn- und noch nicht einmal kundenorientiert eingesetzt wird, dass Visionen skizziert und verwirklicht werden, unabhängig davon, ob sie sich verkaufen. Mit einer „echten“ Professionalisierung verbinde ich daher viel eher Befürchtungen als Hoffnungen. Über die seit Jahren stattfindende „Semiprofessionalisierung“, wie sie sich im Indie- und natürlich besonders im Crowdfundingbereich manifestiert, könnten wir dabei sicher streiten. Das ist dann aber ein anderes und eigenes Thema.

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        1. Ariatros Artikelautor

          Wow, erstmal herzlichen Glückwunsch zum Rekordbruch. Das ist der bisher längste Kommentar. Danke, dass du dir hierfür soviel Zeit und Mühe nimmst. Das zeigt ja auch, dass dir die Sache wichtig und das respektiere ich.
          Ich hatte überlegt, ob ich die Punkte von dir einzeln durchgehe, aber am Ende bin ich zu einem anderen Schluss gekommen. Ich finde es ehrlich gesagt schön, hier auch eine Gegenargumentation zu haben, besonders wenn sie so ausführlich ist. Darum geht es letztendlich ja in diesem Blog: Meinungsaustausch, die Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven.
          Sicherlich könnte man noch über die Passgenauigkeit der Vergleiche, dass man vielleicht auch an einigen Punkten einander vorbeigeredet hat etc. noch weiter sprechen, aber das will ich gar nicht. Dein Kommentar leistet einen wunderbaren, für einige bestimmt auch sehr kontroversen Beitrag und ich will ihn als solches stehen lassen. Zumal ich die Meinung: ich brauche keinen Anspruch im Rollenspiel, es kann in seiner Nische bleiben – so auch noch nicht gehört habe und es natürlich genauso ein legitimer Ansatz ist.
          Eigentlich müsste man jetzt mal eine Umfrage starten und schauen, wie weit diese Meinung vertreten ist. Vielleicht ist ja schon allein deshalb, weil viele eben die Dinge, die du genannt hast, ablehnen, eine Professionalisierung des Rollenspiels zum Scheitern verurteilt. Mal sehen, vielleicht frage ich mal auf den größeren Plattformen dieser Tage nach. Auf jeden Fall nochmal herzlichen Dank für deinen Beitrag =)

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        2. Jan

          Den Vergleich mit Industrieseminaren finde ich sehr treffend – aus Sicht des SL. Aus Sicht der Spieler ist das anders. Statt Verbesserung der (beruflichen) Fähigkeiten steht hier Unterhaltung im Mittelpunkt. Dementsprechend ist auch der Wert für sie anders zu beurteilen. Und bei dem, was letztenendes für so etwas bezahlt wird, muss man ja beide Seiten unter einem Hut kriegen. Von daher wird es wohl so oder so nie ganz mit Industrieseminaren verglichen werden können.

          Für mich selbst ist der Unterschied zum Beruf nicht so krass. Natürlich hätte ich etwas höhere Ansprüche an mein Leiten, wenn dafür Bezahlung im Raum steht. Trotzdem würde es mir Spaß machen und wäre noch auf einem sehr viel angenehmeren Niveau (bzgl. Entspannung, Spaß, etc) als ein “normaler“ Beruf. Und als Bonus gäbs dafür Geld. Gleicht sich in der Theorie bei mir ganz gut aus. Daher würde ich auch erstmal mit wenig Geld anfangen, dann sind die Ansprüche nicht so hoch und ich kann mich erstmal rantasten und schauen bis wohin diese Sichtweise bei mir gleich bleibt. Das erklärt auch gleichzeitig, warum ich damit nicht gleich anfangen kann: Ich kann es nur nebenbei machen, da es bei weitem nicht die Einnahmen bieten wird, wie mein normaler Job (und mit Haus und Familie bleibt wenig Spielraum). Aber so ist das halt mit Berufen in der Unterhaltungsbranche.

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